Poker und falsch spielen
Schon oft wurde versucht das Glück für sich zu pachten. Bei Poker wird viel mit Falsch spielen verbunden. Das kann beim mischen, abheben und austeilen der Karten passieren. Dadurch wird versucht die Kontrolle zu behalten und zu wissen was der Gegner hat. Dadurch, dass in den Spielbanken ein Croupier die Karten gibt, wird ein Falschpiel weitestgehend vermieden.Hier ein paar klassische Tricks der Falschspieler, was natürlich nicht zum nachahmen gedacht ist, sondern nur dazu um zu wissen wie sie solche Tricks aufdecken können. Gezinkte Karten Auf die weise der gezinkten Karten, können Sie am ehesten verdeckte Karten lesen. Dazu werden die Rückseiten der Karten auf bestimmte Art und Weise markiert.Es gibt verschieden Methoden, z.B. ein Ass zu markieren. Dazu gehört der Fingerring, der auf seiner Rückseite eine Nadel oder Rasierklinge besitzt um die Karte anzuritzen. Auch mit dem Daumennagel kann man markieren anbringen oder einfach die Ecker der Karte einknicken.Ist das Kartenspiel komplett gezinkt, kann man das Rückenmuster gut dazu benutzen. In den Rhomben und Kringeln werden winzige Markierungen angebracht und können später durch einen bestimmten Code gelesen werden. Eine Markierung deutet die Farbe und die andere den Wert der Karte an. Falsch mischen Es wird darauf geachtet, dass die Lage einer oder mehrerer Karten nicht verändert wird. Dadurch kann kontrolliert werden, welche Karten im Umlauf sind. Die bekannteste Mischmethode beim Pokern ist das Riffel- oder auch Faromischen genannt. Mit viel Übung werden die Karten ineinander verzahnt. Kann man diese Methode, dann hat man bei zweimal mischen den Ursprungszustand der Karten wieder hergestellt. Diese Art des Mischens, dient lediglich dem Imponiergehabe und zur Verunsicherung des Gegners. Dann gibt es noch das Dreipäckchenmischen und das Charlier-Mischen. Das Deck wird bei beiden in kleinere Päckchen gehalten und ein Mischvorgang simuliert. Dadurch wird die Kartenreihenfolge nicht geändert. Falsch abheben Auch beim Falsch abheben, kann man wie beim falschmischen die Position bestimmter Karten nicht verändern. Durch eine geschickte Verschleierung des Abhebens ist das getarnt.Die Volte, ein sehr schwerer kartengriff ist auch eine Art des falsch abhebens. Die Karten werden durch diese Aktion egalisiert und ist im Grunde eine durchgängige Bewegung. Falsch austeilen Der Geber kann beim austeilen bestimmen, wer welche Karte bekommt. Dazu muss er natürlich zuvor falsch gemischt und abgehoben haben um die Lage der Karten zu erkennen. Die bekanntesten Methoden sind der second deal und der bottom deal. Beim bottom deal wird anstatt die oberste, die unterste Karte ausgeteilt. Beim second deal wird die zweite Karte von oben ausgeteilt, wie der Name schon verrät. Das kann solange wiederholt werden, bis man sich dann die bekannte oberste Karte austeilt. Karten erkennen Auch Spiegel werden bei Falschspielern oftmals eingesetzt, welche sich in den Fingern der rechten Hand verbergen. Dadurch kann man beim geben unter die Karten schauen. Kunstgriffe Das einhändige Mischen, Abheben und Austeilen ist bekannt dafür zu beeindrucken und den Spielern vorzuführen. Dies setzt aber große Fingerfertigkeit und jahrelange Übung voraus. So mancher Laie ist davon sehr beeindruckt und abgelenkt. Fazit Viele Laien verwenden gerne diese Kunstgriffe. Sollten diese aber bei einem Turnier unterlassen, da der Profi den Betrug sofort erkennt. In Texas gab es da schon viele die nicht mehr vom Pokertisch aufgestanden sind. Moderne Casinos und Pokerturniere haben strenge Kontrollen und machen das Betrügen durch den Einsatz von Kartenschlitten unmöglich.