Archiv fürSeptember, 2007

Strategie Tips

Einige Ideen und Konzepte sind bei allen oder fast allen Pokervarianten gleich. In dieser Anleitung werden wir erklären, wie einer der heutzutage beliebtesten Pokerspiele funktioniert, Texas Hold’em.

Wählen Sie Ihrer Anfangsblatt gut aus

Der erste Tipp für alle neuen Pokerspieler ist: Spielen Sie nicht zuviele Hände. Das heißt, spielen Sie tight. Sie sollten sich bewusst sein, dass in der Regel einer der anderen Spieler ein besseres Anfangsblatt hat als Sie. Sicher, ihr Blatt kann sich durch den Flop noch verbessern, aber meistens ist es so, dass, wenn Sie mit einem schlechten Blatt anfangen, Sie nach dem Flop auch nicht das beste Blatt haben.

Also entscheiden Sie sich dafür, nur mit vernünftigen Anfangsblättern zu spielen. Aber welche sind das? Nun, in Texas Hold’em, sind gute Anfangsblätter allgemein entweder zwei hohe Karten oder ein Paar. Hände wie AK oder AD sind stark, genauso wie alle Paare von AA bis 99.

Kleinere Paare und nicht so hohe Karten sind problematischer. Mit AB, AZ, KD sind Sie vielleicht stark, aber wenn Ihr Gegner ein Blatt wie AK oder AD hat, kommen Sie vielleicht in Schwierigkeiten, wenn Sie den Flop treffen.

Paare von 88 abwärts sind spielbar, aber der Flop wird üblicherweise eine oder mehrere höhere Karten enthalten (so genannte Overcards). Und dann, wenn ein Gegner nach dem Flop stark erscheint, sind Sie wahrscheinlich geschlagen. Je kleiner Ihr Paar ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Overcards im Flop. Zum Beispiel, um 22 nach dem Flop zu spielen, ist eine 2 auf dem Tisch schon fast ein Muss.

Bedenken Sie Ihre Postion am Tisch

Bei Texas Hold’em ist die Reihenfolge, in der die Spieler handeln, während einer Runde die gleiche. Das macht das Konzept der Position wichtig. Also, wo man sich in der Bietreihenfolge befindet.

Eine späte Position bedeutet, dass Sie am Button sitzen oder nahe rechts davon. In dieser Position werden Sie in jeder Runde spät an die Reihe kommen. Es ist sehr vorteilhaft, spät an die Reihe zu kommen, da alle Gegner ihre Absichten zu erkennen geben müssen, bevor Sie dran sind. Wenn Sie in einer frühen Position sitzen, wissen Sie nicht, was Sie von den Spielern nach Ihnen zu erwarten haben. Sie haben keine Hinweise über die Stärke ihrer Blätter.

Es ist also ein Vorteil, sich in einer späten Position zu befinden und folglich können Sie mehr Hände aus einer späten Position spielen als aus einer frühen. Blätter wie AB oder 44 sind viel einfacher aus einer späten Position zu spielen. Wenn Ihnen ein Flop nichts bringt und jemand vor Ihnen einen großen Betrag setzt, ist es einfach, wegzuschmeissen. Wenn niemand etwas setzt, kann Ihr Blatt durchaus gut sein und Sie können es mit Zuversicht spielen.

Wenn Sie spielen, dann verschaffen Sie sich Geltung

Einer der kostspieligsten Fehler im Poker ist es, zuwenig zu setzen. Wenn Sie sich entscheiden, Geld in den Pott zu werfen, müssen Sie es für jeden anderen unangenehm machen, der versucht, es Ihnen wegzunehmen. Hohe Beträge zu setzen hat mehrere Vorteile. Erstens hindern Sie Gegner daran, die nächste Karte kostenlos zu sehen und ihre Blätter zu verbessern. Sie können Spieler zwar nicht davon abhalten, eine weitere Karte zu sehen, aber Sie sollten Sie dafür bezahlen lassen.

Zweitens gibt es jedesmal, wenn Sie setzen, die Chance, dass Ihre Gegner passen. Ihre Chancen, den Pott zu gewinnen, steigen mit weniger Spielern in der Runde. Wenn alle passen, gewinnen Sie den Pott ohne überhaupt Ihre Karten gezeigt zu haben.

Spezielle Tipps für Omaha

Das Startblatt von Omaha besteht aus doppelt so vielen Karten wie bei Texas Hold’em. Das erste, was Sie wissen müssen, ist, dass es nicht doppelt so viele Zwei-Karten-Kombinationen gibt, sondern sechs mal so viele!

Zum Beispiel kann das Blatt AKBZ zu sechs relativ guten Zweier-Blättern kombiniert werden: AK, AB, AZ, KB, KZ und BZ.

Daher ist die durchschnittliche Hand bei Omaha beim Showdown viel besser als bei Texas Hold’em. Wenn beispielsweise drei gleichfarbige Karten auf dem Tisch liegen, hat in der Regel jemand einen Flush, usw.

Um sich darauf einzustellen, müssen Sie Ihr Anfangsblatt sehr gut auswählen. Am besten sollten alle vier Karten irgendwie miteinander verbunden sein, entweder durch Reihenfolge oder Farbe. Beispielsweise ist eine Hand wie 8766 stärker als AK83.

Spezielle Tipps für 7-Card-Stud

7-Card-Stud unterscheidet sich sehr stark von Texas Hold’em, indem man viel mehr Karten sieht. Bereits wenn die erste Setzrunde beginnt, haben Sie oft schon um die zehn Karten gesehen, mehr als Sie jemals bei einer Texas Hold’em Runde sehen werden.

Um diese Informationen zu nutzen, müssen Sie sich die toten Karten merken, also die Karten, die andere Spieler weggeworfen haben. Wenn Sie nicht gerade der Landesmeister im Kartenmerken sind, versuchen Sie zumindest, Karten zu erkennen, die für Sie oder einen Gegner wichtig werden könnten.

Wenn Sie beispielsweise drei Herzen auf der Hand haben, macht es wohl keinen Sinn, einem Flush hinterherzujagen, wenn Sie schon fünf Herzen in den Händen der anderen Spieler gesehen haben.

Texas Hold’em No Limit

Texas Hold’em Poker (auch bekannt als Holdem Poker oder als Texas Hold em) ist das beste Pokerspiel der Welt.

Es gibt 3 Arten von Texas Hold’em:

-Limit Hold’em

-Pot Limit Hold’em

-No Limit Hold’em

Das Pokerspiel

Bei Holdem Poker verwendet man ein sogenannten Dealer Button, dervon Runde zu Runde wandert. Nach einer beendeten Spielrunde wandert der Button im Uhrzeigersinn zum nächsten am Spiel teilnehmenden Spieler. Bevor das Spiel begonnen wird, generiert das System intern ein neues Deck Karten für diese Hand. Online Pokerräume benutzen üblicherweise einen so genannten Zufallsgenerator, um ein Kartendeck zu mischen.

Wie funktioniert das ganze Spiel?

Das System bestimmt einen zufälligen Satz Zahlen, welcher dazu benutzt wird, eine Karte des Decks in einer bestimmten Position zu platzieren. Wir mischen das Kartendeck jedes Mal, wenn wir mit einem neuen Spiel beginnen, und die vorher zufällig generierten Zahlen werden gespeichert. Vor dem nächsten Mischen werden neue Zahlen generiert. Der Code des Zufallsgenerators wurde erfolgreich von BMM, Australien, geprüft, und seine Integrität wird täglich verifiziert. BMM ist eine der führenden Prüfungsgesellschaften in Sachen Spielelösungen in der Industrie.

Die erste Pokerrunde

Es wird ein neuer Tisch gestartet, und der erste Spieler, der dort Platz genommen hat bekommt den Dealer Button. Der erste Spieler, der Links vom Dealer sitzt muss das kleine Blind bringen, und noch eins weiter Links, der Spieler das große Blind. Bei einem neuen Spiel an einem schon laufenden Tisch wird der Dealerbutton im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler geschoben. Das kleine Blind ist die Hälfte des ersten/unteren Satzlimits wenn 10/20 Limit gespielt wird, ist das kleine Blind 5. Dies ist nur ein Richtwert und

muss nicht genau eingehalten werden. Das grosse Blind ist gleich dem unteren Satzlimit. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, dass mehr als ein Spieler das grosse Blind setzen müssen. Das ist dann der Fall, wenn ein neuer Spieler an einem bereits laufenden Tisch Platz nimmt und sofort am Spiel teilnehmen möchte. Der Spieler hat jetzt die Wahl einen Satz in Höhe des grossen Blinds zu bringen und sofort am Spiel teilzunehmen oder er wartet bis er offiziell das grosse Blind bringen muss. Im Hold’em Poker werden alle Blinds als live angesehen, und der Spieler, der ein Blind gesetzt hat, hat die Option wenn er an der Reihe ist, zu checken, mitzugehen, zu erhöhen oder auszusteigen. Nachdem die Blinds gesetzt wurden, werden die verdeckten Karten an jeden am Spiel teilnehmenden Spieler ausgegeben. Nachdem 2 Karten an jeden Spieler ausgeteilt wurden, startet die erste Satzrunde. Die erste Satzrunde startet der links vom grossen Blind sitzende Spieler.

Jeder Spieler hat nun die Möglichkeit, seine Sätze für die erste Wettrunde zu platzieren. Die Höhe der Sätze ist gleich dem unteren Spiellimit. Zum Beispiel ist die Satzhöhe für die erste Wettrunde in einem 10/20 Hold’emspiel $10. Wenn wir sagen die Satzhöhe ist $10, dann bezieht sich das natürlich auf einen einzelnen Satz, eine Erhöhung kann natürlich auch gemacht werden, was zu einem gesamten Einsatz von $20 führen würde – dies beinhaltet den ursprünglichen Satz von $10 und einen nochmaligen Satz von $10. Man kann Einsätze platzieren, indem man selbst setzt, bei einem Satz eines anderen Spielers mitgeht oder erhöht. Jeder Spieler kann aber auch aussteigen. Abhängig natürlich davon, was die Spieler, die vor einem dran waren, bisher getan haben, stehen diese verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung. In der ersten Satzrunde hat der erste Spieler links vom grossen Blind, der dran ist, die Option das grosse Blind zu callen, zu erhöhen oder auszusteigen. Nachfolgende Spieler haben die gleichen Optionen. Zu callen bedeutet, den vor einem getätigten Satz zu bezahlen. Eine Erhöhung würde einen nochmaligen Satz des jeweiligen Satzlimits bedeuten.

Jeder Spieler, der an einer bestimmten Hand teilnehmen möchte,muss die gleiche Anzahl von Wetteinsätzen bringen, wie die vorhergehenden Spieler. Wetteinsätze sind solange möglich, bis alle Spieler den gleichen Betrag gebracht haben. Die Höhe des Wetteinsatzes und die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler während einer Satzrunde tätigen kann, sind limitiert. Nach Ende der ersten Satzrunde, wird in der Mitte des Tisches der Flop die

ersten 3 Karten, die alle Spieler gemeinsam verwenden können aufgedeckt. Diese so genannten Gemeinschaftskarten sind für jeden Spieler gleich.

2. Spielrunde

Nach dem Flop und in jeder weiteren Satzrunde, ist der erste Spieler links vom Button, der noch im Spiel ist, als erster dran. Die 2. Satzrunde ist ebenfalls in der Wetthöhe auf das untere Limit begrenzt, also ist der maximale Einzelsatz in einem $10/20 Spiel $10. Bei Erhöhungen steigert sich der Satz natürlich um jeweils weitere $10. Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt wieder davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selbst zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der
erste Spieler nicht gecheckt hat. Als nächstes kommt die 4. Gemeinschaftskarte, Turn genannt.

3. Poker Runde

Die 3. Satzrunde startet wieder mit dem ersten Spieler links vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können jetzt jedoch im oberen Limit getätigt werden in einem $10/20 Spiel kann jetzt 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals $20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von $40 kommt. Einsätze können platziert werden, indem man entweder selbst setzt, mit den Einsatz eines vorhergehenden Spielers mitgeht oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt wieder davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selbst zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat. Als nächstes kommt die 5.

4. Spiel Runde

Die 4. und letzte Satzrunde startet wiederum mit dem ersten SpielerLinks vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können wieder im oberen Limit getätigt werden. in einem $10/20 Spiel kann jetzt wieder 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals 20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von 40 kommt. Einsätze können platziert werden, indem man entweder selbst setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich wieder davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selbst zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat.